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Gesamtübung Thema Schadstoff

GUE GTW 2010 113

Am 28.03.2010 wurde im Zuge einer Gesamtübung  der Ernstfall geübt. Übungsannahme  war das in der Fa. GWT, ein beladener LKW, aus ungeklärter Ursache verunfallte.


 

Die Schwerpunkte bei dieser Übung waren:

  • Erkundung durch den Einsatzleiter bei Menschenrettung mit Schadstoffaustritt
  • Erkundung/Erkennen des Schadstoffes durch den AS-Trupp
  • Menschenrettung aus LKW über Rettungsplattform
  • Auffangen von Flüssigkeiten


Übungsablauf:

Nach dem Eintreffen des ersten Fahrzeuges wurde durch den Einsatzleiter festgestellt, dass es sich um einen verunfallten LKW in der Nähe des Chlorgaslagers handelt. Weiters tritt von einem Fass auf der Ladefläche eine unbekannte Flüssigkeit aus. Zusätzlich bekam der Einsatzleiter durch einen Firmenangehörigen die Info, dass sich der Lenker noch im Fahrzeug befindet. Mit diesen Informationen wurden dann die AS- Trupps in den Gefahrenbereich geschickt. Zwischenzeitlich wurden von den weiteren Fahrzeugbesatzungen Absperrmaßnahmen getroffen, ein Brandschutz sowie eine Löschleitung mit Hydroschild aufgebaut, die Wasserversorgung gesichert, die Rettungsplattform vorbereitet, umliegende Kanalschächte abgedichtet und Not-Dekomaßnahmen getroffen. Der erste AS-Trupp welcher mit einer Rettungshaube und einem faltbaren Auffangbehälter ausgerüstet war, begann mit ersten Maßnahmen zur Identifizierung der austretenden Flüssigkeit, ersten Auffangmaßnahmen, sowie der Betreuung des Fahrers in der noch intakten Fahrerkabine. Ein zweiter AS-Trupp mit Schutzstufe 2 brachte das Hydroschild unmittelbar beim Chlorgaslager in Position und kontrolliert ob dieses Lager Schäden aufweist. Da nach weiterer Rücksprache mit dem Einsatzleiter weder von der austretenden Flüssigkeit (Schaummittel Reizend Xi) noch vom Chlorgaslager keine größere Gefahr ausging wurde mit der patientengerechten Rettung des Fahrers mittels Schaufeltrage über die Rettungsplattform begonnen. Der Lenker konnte so rasch und sicher aus der Fahrerkabine gerettet und dem Roten Kreuz übergeben werden. Zusätzlich wurden noch Maßnahmen getroffen um die Flüssigkeit umzupumpen, da das Fass nicht abgedichtet werden konnte.
Nach einer anschließenden Nachbesprechung über den Übungsablauf, wurde die Übung nach 1,5 Std. beendet.

 


 

 

 

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