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Aktivitäten der Feuerwehrjugend 2013/2014

24 Stunden Tag der Feuerwehrjugend Leobersdorf

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Zum zweiten Mal wurde ein 24-Stunden-Tag für die Leobersdorfer Feuerwehrjugend veranstaltet. Der diesjährige 24-Stunden Dienst begann am 28.09.2013 um 16:00 Uhr, dabei wurden wieder viele Aktivitäten mit der Gruppe durchgeführt und es mussten mehrere Übungseinsätze abgearbeitet werden.

 

Zu Beginn wurde den 13 Burschen und 4 Mädels der Ablauf näher gebracht und anschließend die Schlafplätze eingerichtet. Im Anschluss wurde für die Stärkung der Mannschaft gesorgt und gegrillt, bevor die Gruppe zum ersten Mal ausrückte.

Dann war es aber so weit, die Alarmierung lautete „Person in Notlage“. Die Übungsannahme war, dass eine verwirrte Person mit ihrem PKW in eine Menschenmenge fuhr und dabei zwei Personen unter dem Fahrzeug eingeklemmt wurden. Die weiteren Verletzten wurden bereits durch das Rote Kreuz versorgt, um Verletzungen beim Arbeiten zu verhindern mussten zuerst die gefährlichen Stellen in der Umgebung abgesichert werden. Da der PKW auf einer Betonstufe zum Stehen kam, musste auch dieser gesichert werden. Dazu wurde die Seilwinde des Rüstlöschfahrzeuges verwendet und das Fahrzeug gegen weiteres Abrutschen gesichert. Nach dem Stabilisieren mit weiterem Pölzmaterial, konnte mit der Menschenrettung begonnen werden. Mit Hilfe der Hebekissen konnten die Jugendlichen die zwei eingeklemmten Personen rasch befreien und dem Roten Kreuz übergeben. So konnte die 1. Übung rasch beendet werden und die Mannschaft wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

Nach einer kurzen Verschnaufpause wurde der Tag mit einem Vortrag über das Verhalten bei Brandeinsätzen fortgesetzt. Dabei wurden zum einen die Grundlagen und das Verbrennungsdreieck wiederholt, zum anderen wurde auf die verschiedenen Brandklassen und die geeigneten Löschmittel eingegangen.

Kaum abgeschlossen, folgte auch schon die nächste Alarmierung zu einer Branddienstübung. Diesmal galt es zwei in Brand geratene Holzhaufen abzulöschen. Die ausgerückte Mannschaft ging mit zwei C-Rohren vor und konnte den Brand unverzüglich löschen. Die Brandstellen wurden anschließend mit einem Einreißhaken zerteilt, mit der Wärmebildkamera überprüft und die restlichen Glutnester abgelöscht. Nach dem Versorgen der verwendeten Geräte und dem Aufrüsten der Fahrzeuge wurden verschiedene Spiele gespielt, bevor es zur Nachtruhe ging.

Aber auch in der Nacht ist die FF Leobersdorf einsatzbereit, das bemerkten auch die Jugendlichen, als es eine vermisste Person zu finden galt. Am Lindenberg wurde eine Person nach Lesearbeiten vermisst. Ausgerüstet mit Handlampen und Funkgeräten konnte die Suche starten und das vorgegebene Übungsgebiet abgesucht werden. Nachdem die Person von einer Gruppe unter einem Baum gefunden wurde, wurden die anderen Gruppen verständigt und gemeinsam konnte die Person zu den Fahrzeugen transportiert werden, wo sie dem Rettungsdienst übergeben wurde. Nach rund einer Stunde konnte diese Übung beendet und die Nachtruhe fortgesetzt werden.

Nach einer kurzen Nacht und einem ausgiebigem Frühstück folgte ein kurzer Morgensport bevor die Jugendlichen mit diversen Tätigkeiten in den Tag starteten.

Im Anschluss ging es auch schon zur nächsten Übung. Dieses Mal handelte es sich um einen Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen. Sofort setzten sich die besetzten Fahrzeuge Richtung Übungsort in Bewegung. Wie vom Übungsleiter angeordnet wurde zuerst die Unfallstelle abgesichert, ein zweifacher Brandschutz aufgebaut und das Fahrzeug gesichert. Anschließend wurde von einer Gruppe ein Zugang zur Person auf der Fahrerseite und von der zweiten Gruppe ein Zugang zur Person auf der Beifahrerseite geschaffen. Um die Personen schonend aus dem PKW retten zu können wurde mit dem Herausnehmen der Türen begonnen. Nachdem die Türen entfernt waren, musste die Öffnung vergrößert werden und es wurde eine sogenannte „3-Tür"  geschaffen. Anschließend konnten beide Personen mit dem Spineboard gerettet und dem Notarzt übergeben werden. Nach dem Herstellen der Einsatzbereitschaft, konnte mit dem Mittagessen begonnen werden.

Danach folgte die letzte Übung des 24-Stunden Tages. Diesmal forderte ein Wohnungsbrand den Einsatz der Jugendlichen, beim Eintreffen fanden sie folgende Lage vor: Der Wohnbereich stand bereits in Vollbrand und das Feuer hat auch auf den Dachstuhl übergegriffen. Aufgrund der Alarmierung musste auch von eingeschlossenen Personen im Haus ausgegangen werden. Sofort wurde eine Löschleitung für den Atemschutztrupp vorbereitet und anschließend mit den Löscharbeiten auf der Außenseite begonnen. Zeitgleich wurde vom zweiten Fahrzeug das angrenzende Gasflaschenlager gekühlt und eine Brandbekämpfung von außen durchgeführt. Nach diesen Aktionen wurde die Übung unterbrochen und die Jugendlichen konnten sich selbst ein Bild von der Personensuche im verrauchten Gebäude machen. Die Räume wurden mit der Nebelmaschine verraucht und alle Mitglieder hatten die Chance in Begleitung der aktiven Kameraden die Person zu suchen. Anschließend wurde in einer Brandtasse ein Fettbrand und das richtige Löschen demonstriert.

Nach dem Aufrüsten der Fahrzeuge gab es noch eine kleine Stärkung und dann gingen 24 lehrreiche Stunden für die Feuerwehrjugend zu Ende.

 

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